🏰 Kaiserwacht (Die Weiße Festung)

 

1. Ursprung: Viena am Blauen Strom

Bevor die hohen Mauern errichtet wurden, war dieser Ort als Viena bekannt – ein uraltes Lager am Ufer des "Blauen Stroms". Es war über Generationen der letzte Außenposten der Zivilisation gegen die Wildnis.

 

2. Die Taufe im Blut (Die Erste Große Belagerung)

Ihren heutigen Namen erhielt die Stadt in einer Zeit der Not. Während der Ersten Großen Belagerung brandete eine schwarze Flut von Feinden gegen das Reich. Kaiser Valerius I. weigerte sich zu fliehen. Die Stadt wurde zu seiner persönlichen Rüstung. Wochenlang hielt sie stand, während der Kaiser selbst auf den Zinnen kämpfte. Weil die Stadt den Herrscher beschützte und zur unüberwindbaren Bastion wurde, benannte man sie aus Dankbarkeit in Kaiserwacht um.

 

3. Die Stadt der Weißen Mauern

Kaiserwacht ist berühmt für ihre "Weißen Mauern". Sie gilt als uneinnehmbar. Doch während die Mauern stark sind, ist das Innere verrottet. In der Gegenwart ist die Stadt ein Schlangennest. Während der aktuelle Kaiser, Valerius (der Letzte seiner Linie), im Palast am Dämmerfluch siecht, haben die Herzöge und Höflinge die Kontrolle übernommen. Hinter Samtvorhängen wetzen sie die Dolche und verkaufen das Reich stückweise für ihr eigenes Gold.

 

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